"Ein Modell, um das uns viele beneiden" – Lister SPD talkt mit Regionspräsident Hauke Jagau
Am 25. Mai 2014 finden nicht nur die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. In der Region Hannover wird auch der Regionspräsident neu gewählt. Hauke Jagau ist Regionspräsident aus vollem Herzen und möchte dies bleiben. Auf Einladung des SPD-Ortsvereins List-Nord war Jagau am 24. März 2014 in die Vereinsgaststätte des SC Germania List gekommen, um über aktuelle Regionsthemen zu diskutieren. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit den SPD-Ortsvereinen List-Süd und Vahrenwald statt.
In einer Tour d`horizon schilderte Jagau die wichtigsten Themen der Region sowie die Perspektiven für die nächsten Jahre. Dazu gehört die Weiterentwicklung des bereits gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs mit dem Ziel von mehr Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit. Dazu gehört auch, die medizinische Versorgung in der Stadt wie auf dem Land zukunftsfähig aufzustellen. Der Neubau des Siloah-Klinikums ist in dieser Hinsicht ein Leuchtturmprojekt. Besonders am Herzen liegen dem Regionspräsidenten auch die Themen Bildung und Inklusion. Letztere ist für Jagau eine der ganz großen Herausforderungen für die kommenden Jahre. Hier könne die Region auch von Erfahrungen aus anderen Ländern lernen.
Jagau sparte auch kritische Themen nicht aus. Er lobte den Sanierungskurs des Klinikums der Region Hannover, das er auf einem guten Weg sieht. Auch auf das neue Gebührenmodell bei der Abfallentsorgung und die zahlreichen Nachfragen hierzu ging der Regionspräsident ausführlich ein.
Politisch aktiv sei er geworden, berichtete Jagau, weil es in der Gesellschaft an vielen Stellen nicht gerecht zugehe. Deutlich werde dies in Deutschland z. B. im Bildungssystem. Er sei daher sehr froh, das Amt des Regionspräsidenten ausüben zu können. „Die Region Hannover ist ein Erfolgsmodell, um das uns viele beneiden“ - davon ist Jagau überzeugt.