Auf Einladung der Juso-AG Vahrenwald-List diskutierten am Donnerstag, dem 10.10.2013, rund 60 Mitglieder der drei SPD-Ortsvereine List-Nord, List-Süd und Vahrenwald sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger über das Ergebnis der Bundestagswahl am 22.09.2013. Als Expert(inn)en waren Prof. Dr. Heiko Geiling vom Institut für Politische Wissenschaft der Leibniz Universität und die Hannoveraner Bundestagsabgeordnete Kerstin Tack gekommen.

Im Fokus stand besonders die Frage, wie es gelingen könne, in Zukunft das Wählerpotenzial der SPD besser auszuschöpfen und neue Wählergruppen für die Partei zu erschließen. Professor Geiling erinnerte an die wichtige Funktion sogenannter „intermediärer“ Organisationen, wie der Gewerkschaften, mit denen die Sozialdemokratie wieder stärker ins Gespräch kommen müsse.

Diskutiert wurde aber auch, wie die SPD für Frauen wieder attraktiver werden kann und dass die Partei wieder stärker zum Ansprechpartner und „Kümmerer“ vor Ort werden müsse.

Kerstin Tack, die am 22.09.2013 mit einem überzeugenden Ergebnis erneut in den Bundestag gewählt worden war, berichtete von den gegenwärtigen Beratungen der Fraktion. „Die SPD, das sind letztlich aber nicht nur die auf Zeit gewählten Mandatsträger, sondern wir alle“, so Tack. Jedes Mitglied sei mit dafür verantwortlich, wie die SPD in der Gesellschaft wahrgenommen werde.

v.l.n.r.: Prof. Dr. Heiko Geiling von der Universität Hannover, MdB Kerstin Tack und Nele Groth von der Juso-AG Vahrenwald-List
v.l.n.r.: Prof. Dr. Heiko Geiling von der Universität Hannover, MdB Kerstin Tack und Nele Groth von der Juso-AG Vahrenwald-List