Am Mittwoch, 30. Juli, hat sich die Arbeitsgruppe Berufliche Bildung und Qualifi-zierung der SPD-Regionsfraktion in einer Rundtour verschiedene Projekte der Stadt Hannover angeschaut, die Menschen Chancen auf den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt eröffnen sollen.

Als erste Station haben die Politikerinnen und Politiker das Projekt „Werkzeuge für Afrika“ besichtigt. Seit diesem Frühjahr arbeiten in Bemerode langzeitarbeitlose Bürgerinnen und Bürger Werkzeuge, Nähmaschinen, Fahrräder sowie Rollstühle und Rollatoren auf, um sie Bedürftigen in Eritrea zukommen zu lassen.

Zweiter Halt der Rundtour war der Kleingartenverein Kleefeld. Dort hat die Stadt zwei Gärten angemietet, auf denen von Hartz-IV-Empfängern Gemüse angebaut und geerntet wird. Sie lernen alle Arbeitsschritte von der Saat, über die Pflanzung und Pflege bis zur Ernte, um dann das frische Gemüse an die Hannöversche Tafel zu spenden.

Im Gemüsegarten in Kleefeld.
Im Gemüsegarten in Kleefeld.

Das Ende der Fahrt führte über den Stützpunkt Hölderlinstraße – wo in der der Tischlerei die Ausbildung Bau- und Möbeltischler/in angeboten wird – nach Vahrenwald. Dort haben sich die AG-Mitglieder die Jugendberufshilfe der Stadt angeschaut. Ein Coach hilft hier jungen Leuten unter 25 Jahren, Ausbildungsplätze im Internet und Zeitungen zu finden, die passenden Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen und das Bewerbungsgespräch vorzubereiten.

Cornelia Busch, sagte am Ende der Informationsbesuche: „Wir haben uns heute wichtige Projekte angeschaut, die Menschen, die Probleme haben Fuß auf dem ersten Arbeitsmarkt zu fassen, eine berufliche Perspektive zu ermöglichen und neue Chancen zu geben. Wir werden uns auch auf Bundesebene dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für öffentliche geförderte Beschäftigung verbessert werden.“