Stephan Weil besucht die nördliche List
Die Fortsetzung der Tour mit Stephan Weil der Oberbürgermeisterkandidat der hannoverschen SPD, in Begleitung und unter der Führung des SPD Ortsvereins List-Nord.
Um die verschiedenen Einrichtungen im Stadtteil List besser kennen zu lernen, besuchte Stephan Weil gemeinsam mit zahlreichen Vorstandsmitgliedern und Mandatsträgern aus dem Ortsverein, darunter die Ortsvereinsvorsitzende und Ratskandidatin Peggy Keller, Regionskandidatin Marianne Heise und die Bezirksbürgermeisterin Edit Bastian, der List.
Am frühen Nachmittag wurde Stephan Weil in der Jugendeinrichtung der Wellenbrecher im Hinrichsring herzlich empfangen. Die Einrichtung wird von Herrn Ulrich Witt geleitet und betreut. Es war interessant zu erfahren wie vielfältig die Angebote für die Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 14 Jahre sind. Die 10jährige Jasmina führte Stephan Weil als Moderatorin durch die Einrichtungen und stellte ihm und den weiteren Gästen die Mitarbeiter vor. Es war beeindruckend wie gut sich Jasmina auf den Besuch vorbereitet hatte. Man konnte gut erkennen wie sehr sie sich auch als noch relativ neues Mitglied in der Einrichtung wohlfühlt. Bei den Wellenbrechern gibt es viele Angebote für die Kinder aus dem Hinrichsring, z. B. Gestaltungs-, Kochmöglichkeiten, Computernutzung mit strengen Regeln und vielseitigen Projekten. Belohnt werden die Kinder, wenn sie gute Zusammenarbeit leisten, wie erst kürzlich mit einem Besuch im Heidepark. Das umgebende Wohngebiet am Hinrichsring beherbergt ca. 50 % Kinder mit Migrantionshintergrund. Aufgrund dieser Tatsache kann man die Arbeit und das Engagement der Wellenbrecher nicht oft genug wertschätzen. Ihr Engagement trägt sehr zur Integration in diesem Wohngebiet bei. Die Einrichtung wird zum Teil auch als Mietertreff genutzt, so dass die Mitbürger des Hinrichsring einen Ort zur Zusammenkunft haben und in der unmittelbaren Nachbarschaft einen Platz zum Kennen lernen und Austauschen nutzen können. Im Anschluss wurde die Einrichtung GoHin im Hinrichsring besichtigt, wo wir von Herrn Ingo Ramberg empfangen wurden. Er stellte den Jugendtreff für Kinder ab 14 Jahre vor. Dabei erläuterte er den Gästen die Probleme und Arbeit dieser Einrichtung und machte klar wie wichtig ein Ort wie dieser in diesem Wohngebiet ist. Der Jugendtreff wird von den Jugendlichen sehr gut angenommen, bei den Besuchern handelt es sich überwiegend (90%) um männliche, ausländische Jugendliche. Mädchen werden aus kulturellen und religiösen Vorbehalten kaum erreicht. Dank der Mitarbeiterin Frau Alla Schatunuvka, die seit Oktober 2005 ein Mädchenprojekt ins Leben gerufen hat, ist jeden Dienstagnachmittag nur für Mädchen geöffnet. Diese und noch viele kleine Schritte, mit großer Wirkung tragen zur Integration bei. Stephan Weil war sich mit den übrigen Besuchern darüber einig, dass diese Projekte weiterhin zu fördern und die gute Arbeit damit zu belohnen. Zum Abschluss dieses langen und abwechslungsreichen Tages kehrten wir beim Fußballclub TSV Fortuna Sachsenross ein. In einer geselligen Gesprächsrunde mit dem Vorstand wurde über die Situation des Vereins und den Sport in der Stadt Hannover allgemein diskutiert. Das Thema Hallennutzung in den Wintermonaten ist durch die Mieten für einen Verein, der nur eine Sportart anbietet, ein Problem in zweierlei Hinsicht. 1. Die hohen Kosten, 2. Die Nutzungszeiten und Möglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Die Verwaltung hat dieses Problem erkannt und arbeitet an einen geeigneten Vorschlag, der alle Beteiligten zu Gute kommt. Wir danken auf diesem Weg noch einmal allen Einrichtungen und deren Mitarbeitern für den freundlichen Empfang und die guten Gespräche mit Stephan Weil.